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Etappe 18
zurück nach Flensburg… Mission completed!
Etappen 16 & 17

Die Dodekalitten von Lolland. Ein einmaliges und beeindruckendes Kunstwerk, an dem der Bildhauer Thomas Kadziola seit 13 Jahren arbeitet. Ein bisschen Mischung aus Osterinsel und Stonehenge verströmen die riesigen Granitsäulen ein unbeschreibliches Gefühl. Schaut es euch im Video selber an.
Weiter ging es von nach Langeland. Obwohl Lolland sicher die touristisch deutlich stärker frequentierte Insel ist, gefällt mir Langeland besser. Es geht soweit, dass ich sogar meine bisher doch sehr eingeschränkte Begeisterung für die Ostsee revidiere. Wunderschön hier! Abends dann die Überfahrt auf die Insel AEro.

Schaut es euch an:
Etappen 13, 14, und 15
08., 09. & 10.06.2023: Von Kopenhagen in den Süden von Lolland
Das waren drei anstrengende Etappen! Am ersten Tag, von Kopenhagen nach Praesto, war es sehr warm, richtig schwül. Da ich nicht wusste, ob und wo ich für die Nacht unterkomme, und ob es da Strom zum Laden meines E-Bike Akkus gibt, bin ich nahezu 100km im Bio-Bike Modus, d.h. mit ausgeschaltetem Motor gefahren. Abends war ich entsprechend geschafft.

Der zweite Tag war nicht nur bewölkt und kalt, sondern es kam auch heftiger Wind auf. Böen bis 60 km/h machten das Fahren nicht sehr angenehm und ich bin voll ins Risiko gegangen und habe, dem Gegenwind etwas entgegenzusetzen, meinen Akku gequält. Gut, hatte ich am Abend eine Möglichkeit, auf einem Campingplatz neu zu laden.

Am dritten Tag, Samstag dem 10.06.2023, dem ersten Tag der vierten Woche meiner Tour, kam die Sonne wieder, doch der Wind blieb. Heute allerdings war er auf meiner Seite: heftig von der Seite, aber häufig auch von hinten – das gab Antrieb 🙂

Hier gibts bewegte Bilder:
Etappe 12 einhalb
06. & 07.06.2023: 2 Tage in Kopenhagen
Die Tage gingen viel zu schnell vorbei. Und 2 Tage reichen natürlich bei weitem nicht, die Stadt völlig aufzusaugen. Mein Eindruck: multikulturell, modern, weltoffen. Für eine Grossstadt recht übersichtlich, gut zu erwandern, bequem zu Fuss. Die Fahrrad-Dichte ist enorm; es gibt gefühlt mehr Fahrräder als Autos. Das liegt auch daran, dass die Stadtplanung sehr viel Rücksicht auf Bedürfnisse der Radfahrer nimmt. Seht selbst, wie ich die Zeit verbracht habe:
Etappen 11 & 12
03.06. – 05.06.2023 Ein Tag in Aarhus und Weiterfahrt nach Kopenhagen
Aarhus ist eine faszinierende Stadt. Jung, dynamisch, modern. Diese Stadt tut was! Die Hafen-City ist ein einziges Volksfest, die Altstadt lebendig, die neuere Architektur einzigartig. Ein paar Impressionen könnt ihr im Video sehen.
Die Weiterfahrt nach Kopenhagen startete erstmal mit einer etwa 80km langen Fährfahrt von Aarhus nach Sjaeland Odde. Ich hatte auf ein offenes Oberdeck gehofft, auf schöne Aufnahmen und frischen Meereswind. Doch gab es kein Oberdeck, alle Passagiere sassen zusammengepfercht im Innern der Fähre und verbrachte die Zeit meist – so wie ich – mit Schlafen 😦
Sjaeland ist die Insel, auf der Stadt wie Roskilde und Kopenhagen zu den grössten gehören. Im Roskilder Dom habe ich zum ersten Mal erlebt, dass es Eintritt kostet, in die Kirche zu gehen.
Die Weiterfahrt nach Kopenhagen ging ziemlich problemlos. Im südlichen Teil der Stadt habe ich Quartier in einem Hotel bezogen, von wo aus ich in den nächsten beiden Tagen die Stadt erkunden will. Mehr seht ihr im Video:
Etappen 8, 9 und 10
31.05. – 02.06.2023, von Skagen nach Aarhus
Die ersten Vergleiche zwischen Nordsee- und Ostseeküste: Dünen, Heidelandschaft, krasse Winde an der Nordsee – landwirtschaftliche Regionen, Windstille, keine Wellen an der Ostsee; der eine mag dies, der andere das. Ich persönlich bin Fan der Nordsee.
Dennoch hat das gute Wetter das Fahren sehr erleichtert. Ich komme gut voran, 80 bis 100km pro Tag sind in etwa 6 Stunden Fahrzeit machbar. Derzeit (03.06.2023) bin ich auf einem Campingplatz etwas nördlich von Aarhus, schneide Videos und werde heute nachmittag Aarhus erkunden. Schaut selber, was sich in den letzten Tagen getan hat:
Etappe 7 einhalb 🙂
30.05.2023, das „kleine Nordkap“ und die Stadt Skagen
Da, wo Ostsee und Nordsee aufeinanderprallen, habe ich mehrere Stunden verbracht und einfach nur das Dasein genossen. Für mich ein ergreifender Moment. Nach 700km dieses Etappenziel erreicht zu haben ohne grössere Probleme, Stürze, gebrochene Knochen, Speichenbruch oder unlösbare andere technische Herausforderungen am Bike. Geschafft! Ein bisschen Stolz schwingt da mit. Ich war – beruflich bedingt – schon auf fast allen Kontinenten dieser Welt, doch dieser Moment hier übertrifft vieles. Klar, es ist toll, auf der Golden Gate Bridge zu stehen, es ist beeindruckend, auf der Chinesischen Mauer zu wandern, es ist was Besonderes, im Raffles Hotel in Singapore einen Sling (oder zwei) zu trinken, es ist unvergesslich, sich in Tokyo’s Altstadt verlaufen zu haben. Aber das hier heute habe ich aus eigener Kraft geschafft, keine geführten Touristen-Trips, keine einengenden Zeitpläne und Agenden, kein „schnell, schnell, wir müssen weiter“.
Und doch: die Tour ist ja noch nicht mal zur Hälfte geschafft. Ich bin sicher, auf den weiteren Etappen noch einige dieser ergreifenden Momente erleben zu können. Vielleicht erkennt ihr meine Stimmung in dem Video ja wieder:
Etappen 6&7
28.&29.05.2023, von Klim Strand nach Skagen:


Von Klim ging’s weitestgehend an der Küste entlang. Ein besonderes Ziel hatte ich mir nicht gesetzt, sind doch in der Gegend, in die ich komme, zahlreiche Shelter und notfalls auch Campingplätze. Ich habe mir dann einen schön im Wald gelegenen Shelter ausgesucht, doch leider waren alle Hütten von anderen Radreisenden und Wanderern belegt. Zum Zelt aufbauen hatte ich wenig Lust, so bin ich ein paar km weiter gefahren und habe dort ein Shelter gefunden, was sogar noch besser war. Geräumig, mit Wasser- und Stromanschluss (den ich aber nicht brauchte, weil alle meine Powerbanks noch voll waren und der Fahrrad-Akku war noch zu 90% voll, da ich fast nur mit ausgeschalteter Unterstützung gefahren bin) und das Beste: verschliessbar, so dass man nicht nur seine Ruhe hatte, sondern auch völlig windgeschützt lag.
Entsprechend entspannt bin es dann am 29.05., Pfingstmontag, weiter nach Skagen. Was es so zu sehen gab zwischendurch, davon könnt ihr euch selber ein Bild machen:
Etappen 4&5
25.&26.05.2023, von Thorsminde via Norre Vorupør nach Klim Strand:


Vom Campingplatz in Thorsminde ging es bei viel Gegenwind, aber strahlendem Sonnenschein zunächst in die Nähe von Nord Vorupor, wo ich an einem völlig überfüllten Shelter-Platz mein Zelt aufgebaut habe. Ausser meinem Zelt standen dort bereits drei weitere Zelte von Radreisenden, der Shelter selber war belegt mit einer fünfköpfigen Wandergruppe aus Dänemark. Wir verbrachten einen netten Abend am Lagerfeuer, da es aber nach Sonnenuntergang recht schnell kalt wurde, haben wir uns schnell in unsere Schlafsäcke zurückgezogen. Am nächsten Tag habe ich ebenfalls mit viel Wind gerechnet und für eine etwa 80km lange Fahrt nach Klim etwa 7-8 Stunden eingeplant. Zu meiner Freude und Überraschung hat der Wind aber abgeflaut und ich konnte mit einem guten Durchschnitt von etwa 20km/h die Streck inkl. Pausen in 5 Stunden zurücklegen, so dass ich b bereits mittags in Klim auf dem Campingplatz ankam, mein Zelt aufbauen konnte und die Zeit und das herrliche Wetter nutzen konnte, die Wäsche der letzten Woche einer gründlichen Reinigung zu unterziehen. Seht selbst:
Etappe 3
23.05.2023, in Vejers/Stjerne hat es morgens geregnet und gestürmt. Keine sonnigen Aussichten für den Tag. Denn heute steht eine 100+ km Tour an:

Gut, dass der Regen im Lauf des Vormittags aufgehört hat, schlecht, dass der Wind noch zugenommen hat. Dauerhafter Gegenwind und Seitenwind von ca. 45 – 50 km/h mit Windböen von bis zu 70 km/h machen das Radfahren zum Abenteuer, das Mensch und Maschine an ihre Grenzen bringt. Mehr als Durchschnittgeschwindigkeiten von 10 – 12 km/h waren selbst bei eingeschaltetem E-Bike Motor nicht drin; ohne Motorunterstützung habe ich mich mit 5-8 km/h durch die Dünen gekämpft. Landschaftlich war die 3. Etappe ein echtes Highlight (bis jetzt), bezüglich Wetter das Lowlight (bis jetzt). Doch seht selbst:
Etappen 1&2
Die ersten Etappen sind vollbracht. Am Freitag Abend ging es (zunächst per Auto mit Gepäck und Fahrrad als Ladung) nach Flensburg auf einen Comapingplatz, und dann ging’s los. Hier die Strecken:
Tag 1 / 20.05.2023 / Von Flensburg in die Nähe von Ribe:

Tag 2 / 21.05.2023 / Von Ribe nach Sterne:

Was ich so erlebt habe, hier im Video:
Die Planung
Am 20.05. geht’s los. Etappen zwischen 30 und 100km pro Tag führen uns an die schönsten Orte der Nord- und Ostseeküste Dänemarks. Übernachtet wird auf Campingplätzen oder in einem der in Dänemark zahlreich verfügbaren Shelter, die eine Art legales Wild-Camping ermöglichen.
Hier die Strecke im Überblick

Gestartet wird in Flensburg. Von dort geht es Richtung Nordsee; der erste Tag soll in Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks enden. Von dort werde ich in geplant 7 Etappen auf 10 Tage verteilt nach Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks fahren, wo sich Nord- und Ostsee treffen. Weiter in 7 Tagen und 5 Etappen nach Kopenhagen. Dann beginnt das Hopping über die Inseln Mon, Falter, Lolland, Lageland, AEro und Als zurück nach Flensburg, wo ich nach insgesamt 26 Tagen die Tour beende:
| Etappe Nr. | Datum | Strecke von – bis |
| 1 | 20.05.23 | Flensburg – Ribe |
| 2 | 21.05.23 | Ribe – Stjerne |
| 22.05.23 | Stjerne | |
| 3 | 23.05.23 | Stjerne – Thorsminde |
| 24.05.23 | Thorsminde | |
| 4 | 25.05.23 | Thorsminde – Norre Vorupor |
| 5 | 26.05.23 | Norre Vorupor – Klimt Strand |
| 27.05.23 | Klimt | |
| 6 | 28.05.23 | Klimt Strand – Egelund |
| 7 | 29.05.23 | Egelund – Skagen |
| 30.05.23 | Skagen | |
| 8 | 31.05.23 | Skagen – Hals |
| 9 | 01.06.23 | Hals – Hadsund |
| 10 | 02.06.23 | Hadsund – Aarhus |
| 03.06.23 | Aarhus | |
| 11 | 04.06.23 | Aarhus – Nykobing |
| 12 | 05.06.23 | Nykobing – Kopenhagen |
| 06.06.23 | Kopenhagen | |
| 07.06.23 | Kopenhagen | |
| 13 | 08.06.23 | Kopenhagen – Praesto |
| 14 | 09.06.23 | Praesto – Stege auf Mon |
| 15 | 10.06.23 | Stege – Nysted auf Lolland |
| 11.06.23 | Lolland | |
| 16 | 12.06.23 | Nysted – Emmerbolle auf Lageland |
| 17 | 13.06.23 | Emmerbolle – Marstal auf Aero |
| 18 | 14.06.23 | Marstal – Flensburg |
Soweit die Planung; wie es wirklich wird, könnt ihr regelmässig auf Berichten und Videos hier verfolgen. Und wer hier spendet und mir Telefonnummer oder Mailadresse mitteilt, bekommt immer die neuesten Nachrichten fast tagesaktuell.
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Mehr über das geplante Kinderhospiz erfahrt ihr hier
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